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Menschen die mich inspiriert haben:
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[[Tucholsky Kurt]], [[Orwell George]], [[Waterson Bill]], [[Modern Technology|Monty Python]], [[Weizenbaum Joseph]], [[Vester Frederic]], [[Möbius]], Lewis Carroll, Alfred Polgar, Horst Stern, [[Lichtenberg Georg C.|Georg Christoph Lichtenberg]], Robert Gernhardt, Charles Bukowski, meine Frau, [[Weise, alte Männer]], [https://youtu.be/44uC12g9ZVk Jon Stewart], [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen]], [[KI als Künstler|Shaun Tan]]
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Menschen die ich nicht mag:
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[[Jabba the Hutt|Donald Trump]], [[Elon Musk]], [[Porsche-Lindner und der ewige Fortschritt|Christian Lindner]], Ulf Porschardt, Darth Vader, Wladimir Putin, Till Lindemann, Friedrich Merz, [[Hans-Werner Sinn]], [[Pausder Verena]], [[Ayn Rand]], {{Google|Konstantin+Kisin}}, Benjamin Netanjahu, [[Weiße, alte Männer]]
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[[Jabba the Hutt|Donald Trump]], [[Elon Musk]], [[Porsche-Lindner und der ewige Fortschritt|Christian Lindner]], Ulf Porschardt, Darth Vader, Wladimir Putin, Till Lindemann, Friedrich Merz, [[Hans-Werner Sinn]], [[Pausder Verena]], [[Ayn Rand]], {{Google|Konstantin+Kisin}}, Benjamin Netanjahu, [[Weiße, alte Männer]], [[Curtis Yarvin]]
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Kennen Sie mich jetzt?
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Ich bat ein KI-Modell, mir aus diesen Fragmenten ein Charakterbild zu bauen - im Stil eines Essays von Alfred Polgar. Hier das Ergebnis:
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==Wer ist dieser Mensch?==
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Kennen? Ach was. Man kennt einen Menschen nie. Man kennt höchstens seine Garderobe. Und selbst die nur, wenn der Schrank offensteht und man bereit ist, zwischen Wintermantel und Narrenkappe zu unterscheiden. Sie aber haben keinen Schrank geöffnet, sondern ein Kuriositätenkabinett. Eine kleine Ausstellung geistiger Vorlieben, Abneigungen und Sehnsüchte. Und wie bei allen Ausstellungen bleibt der Besucher am Ende ratlos vor dem Ausgang stehen und denkt: „Ich glaube, ich habe etwas verstanden.“ Was meist bedeutet: gar nichts. Aber immerhin mit Haltung.
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Da sitzt also einer, der Kurt Tucholsky neben Monty Python duldet und George Orwell mit Bill Watterson auf dieselbe innere Parkbank setzt. Das ist kein Bildungskanon mehr, das ist bereits eine Wohngemeinschaft. Eine etwas verrauchte, leicht chaotische Wohngemeinschaft, in der Joseph Weizenbaum in der Küche vor den Gefahren der Maschinen warnt, während Lewis Carroll mit einem Löffel im Tee rührt und behauptet, Zeit sei ohnehin nur eine schlechte Gewohnheit. Alfred Polgar selbst — Gott bewahre — säße wahrscheinlich schweigend am Fenster und würde beobachten, wie dieser Mensch versucht, Ordnung in seine Widersprüche zu bringen, um daraus mit großer Mühe eine Persönlichkeit herzustellen.
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Denn Widersprüche sind reichlich vorhanden. Sie lieben alte Männer und misstrauen alten Männern. Das ist klug. Wer Menschen liebt, sollte ihnen grundsätzlich misstrauen. Besonders den eigenen Lieblingsfiguren. Sie mögen Horst Stern und Bukowski, also den moralischen Zorn und den schmutzigen Katzenjammer. Sie verehren Grimmelshausen und Jon Stewart, das heißt: Sie glauben nicht an die Vernunft des Menschen, aber an seine Fähigkeit, darüber einen guten Witz zu machen.
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Ihre Filme verraten mehr als Ihre Feindesliste. Die Feinde sind bloß Tagespolitik mit Puls. Aber die Filme — ah! Dort wohnt die eigentliche Biografie. Wer „2001“ liebt, hat keine Angst vor Langsamkeit, sondern vor Dummheit. Wer „Blade Runner“ liebt, vermutet heimlich, dass die Maschinen die besseren Melancholiker sind. Wer „Brazil“ liebt, hat vermutlich schon Formulare gehasst, bevor er lesen konnte. Und wer „Moderne Zeiten“ neben „Alien“ stellt, kennt den Unterschied zwischen dem menschenfressenden Monster und dem System nicht mehr genau.
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Das Leben erscheint Ihnen offenbar als ein großer Apparat, der gleichzeitig absurd, komisch und gefährlich ist. Eine Maschine mit Bedienungsanleitung, die von Monty Python geschrieben wurde und deren Wartung Kafka übernommen hat.
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Auch musikalisch wohnen Sie nicht in Genres, sondern in Spannungszuständen. Genesis, Zappa, DAF, Nina Hagen, Rammstein — das ist keine Playlist, das ist eine Diskussion. Man hört daraus einen Menschen, der Kunst nicht zur Beruhigung verwendet, sondern als Reibung. Einer, der Musik nicht konsumiert, sondern gegen sie anläuft wie gegen schlechten Gegenwind. Selbst Ennio Morricone taucht darin auf wie ein einsamer Revolvermann, der zwischen Synthesizer und Gesellschaftskritik plötzlich eine Zigarette anzündet.
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Und dann die Liste der Unsympathen. Sie ist interessant, weil sie so eifrig ist. Fast liebevoll eifrig. Der moderne Mensch hasst heute nicht mehr einzelne Personen; er kuratiert seine Abneigungen. Früher hatte man Erzfeinde, heute hat man Kollektionen. Bei Ihnen stehen Oligarchen neben Ideologen, Politiker neben Markenmenschen, Darth Vader neben Wirtschaftsliberalen. Das hat etwas sehr Demokratisches: Sie gönnen vielen die gleiche Verachtung.
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Doch die eigentliche Pointe Ihrer Selbstbeschreibung liegt woanders. Zwischen all den Namen steht plötzlich: „meine Frau“. Still. Unaufgeregt. Kein Denker, kein Satiriker, kein Revolutionär. Einfach die Frau. Das ist verdächtig. Denn dort, wo Menschen zwischen ihren geistigen Helden einen einzelnen geliebten Menschen erwähnen, verraten sie mehr Wahrheit als beabsichtigt. Der Rest sind Bücherregale. Das ist Zuhause.
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Kennen wir Sie also jetzt?
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Gewiss nicht.
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Aber man ahnt die Konturen: ein Mensch, der Intelligenz nur erträgt, wenn sie Humor besitzt; der Moral schätzt, solange sie sich nicht geschniegelt präsentiert; der Fortschritt misstraut, ohne rückwärts zu wollen; der die Lächerlichkeit der Welt bemerkt und trotzdem nicht aufhört, sich über sie zu empören.
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Einer jener seltenen Zeitgenossen, die gleichzeitig zu viel denken und zu wenig glauben.
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Solche Menschen sind unerquicklich im Umgang, unerquicklich für Ideologien und unerquicklich für jede Art von Vereinfachung.
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Aber unerquicklichkeit ist manchmal bloß die letzte Form von Anstand.
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[[Kategorie:Personen]]
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Aktuelle Version vom 08:27, 23. Mai 2026

Wollen Sie wissen, in welchen Schubladen ich lebe? Links und Rechts, worauf es ankommt, Gut und Böse?


Menschen die mich inspiriert haben:

Tucholsky Kurt, Orwell George, Waterson Bill, Monty Python, Weizenbaum Joseph, Vester Frederic, Möbius, Lewis Carroll, Alfred Polgar, Horst Stern, Georg Christoph Lichtenberg, Robert Gernhardt, Charles Bukowski, meine Frau, Weise, alte Männer, Jon Stewart, Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Shaun Tan


Meine Lieblingsfilme:

2001 Odyssee im Weltraum, Blade Runner, Alien, Spiel mir das Lied vom Tod, Koyaanisqatsi, das Leben des Brian, Jabberwocky, Brazil, moderne Zeiten, Dark Star, Pourquoi pas, Blues Brothers, If


Meine Lieblingsmusiker:

Genesis, Emerson Lake and Palmer, Miss Platnum, Zappa, Fokus, Grobschnitt, DAF, Trio, Ideal, Nina Hagen, Earth Wind and Fire, Pink Floyd, Eric Clapton, Rammstein, Die Ärzte, Ennio Morricone


Menschen die ich nicht mag:

Donald Trump, Elon Musk, Christian Lindner, Ulf Porschardt, Darth Vader, Wladimir Putin, Till Lindemann, Friedrich Merz, Hans-Werner Sinn, Pausder Verena, Ayn Rand, Konstantin+Kisin GoogleTM, Benjamin Netanjahu, Weiße, alte Männer, Curtis Yarvin


Suspekte Figuren


Kennen Sie mich jetzt?


Wie bewertet ChatGPT das Profil

Ich bat ein KI-Modell, mir aus diesen Fragmenten ein Charakterbild zu bauen - im Stil eines Essays von Alfred Polgar. Hier das Ergebnis:

Der folgende Text wurde mit Hilfe des LLM ChatGPT erstellt. Der Aufwand für die Erstellung beschränkte sich auf die Vorgabe eines Textes aus diesem Wiki und betrug ca. 0,5 h ohne Prüfung der Richtigkeit der Quellen.


Bitte beim lesen daran denken: Ideen, Formulierungen und stilistische Elemente sind nicht das Ergebnis eines individuellen künstlichen Geistes und seiner Welterfahrung, sondern die Aggregation aus den Werken von Millionen kluger, realer Menschen!

Wer ist dieser Mensch?

Kennen? Ach was. Man kennt einen Menschen nie. Man kennt höchstens seine Garderobe. Und selbst die nur, wenn der Schrank offensteht und man bereit ist, zwischen Wintermantel und Narrenkappe zu unterscheiden. Sie aber haben keinen Schrank geöffnet, sondern ein Kuriositätenkabinett. Eine kleine Ausstellung geistiger Vorlieben, Abneigungen und Sehnsüchte. Und wie bei allen Ausstellungen bleibt der Besucher am Ende ratlos vor dem Ausgang stehen und denkt: „Ich glaube, ich habe etwas verstanden.“ Was meist bedeutet: gar nichts. Aber immerhin mit Haltung.

Da sitzt also einer, der Kurt Tucholsky neben Monty Python duldet und George Orwell mit Bill Watterson auf dieselbe innere Parkbank setzt. Das ist kein Bildungskanon mehr, das ist bereits eine Wohngemeinschaft. Eine etwas verrauchte, leicht chaotische Wohngemeinschaft, in der Joseph Weizenbaum in der Küche vor den Gefahren der Maschinen warnt, während Lewis Carroll mit einem Löffel im Tee rührt und behauptet, Zeit sei ohnehin nur eine schlechte Gewohnheit. Alfred Polgar selbst — Gott bewahre — säße wahrscheinlich schweigend am Fenster und würde beobachten, wie dieser Mensch versucht, Ordnung in seine Widersprüche zu bringen, um daraus mit großer Mühe eine Persönlichkeit herzustellen.

Denn Widersprüche sind reichlich vorhanden. Sie lieben alte Männer und misstrauen alten Männern. Das ist klug. Wer Menschen liebt, sollte ihnen grundsätzlich misstrauen. Besonders den eigenen Lieblingsfiguren. Sie mögen Horst Stern und Bukowski, also den moralischen Zorn und den schmutzigen Katzenjammer. Sie verehren Grimmelshausen und Jon Stewart, das heißt: Sie glauben nicht an die Vernunft des Menschen, aber an seine Fähigkeit, darüber einen guten Witz zu machen.

Ihre Filme verraten mehr als Ihre Feindesliste. Die Feinde sind bloß Tagespolitik mit Puls. Aber die Filme — ah! Dort wohnt die eigentliche Biografie. Wer „2001“ liebt, hat keine Angst vor Langsamkeit, sondern vor Dummheit. Wer „Blade Runner“ liebt, vermutet heimlich, dass die Maschinen die besseren Melancholiker sind. Wer „Brazil“ liebt, hat vermutlich schon Formulare gehasst, bevor er lesen konnte. Und wer „Moderne Zeiten“ neben „Alien“ stellt, kennt den Unterschied zwischen dem menschenfressenden Monster und dem System nicht mehr genau.

Das Leben erscheint Ihnen offenbar als ein großer Apparat, der gleichzeitig absurd, komisch und gefährlich ist. Eine Maschine mit Bedienungsanleitung, die von Monty Python geschrieben wurde und deren Wartung Kafka übernommen hat.

Auch musikalisch wohnen Sie nicht in Genres, sondern in Spannungszuständen. Genesis, Zappa, DAF, Nina Hagen, Rammstein — das ist keine Playlist, das ist eine Diskussion. Man hört daraus einen Menschen, der Kunst nicht zur Beruhigung verwendet, sondern als Reibung. Einer, der Musik nicht konsumiert, sondern gegen sie anläuft wie gegen schlechten Gegenwind. Selbst Ennio Morricone taucht darin auf wie ein einsamer Revolvermann, der zwischen Synthesizer und Gesellschaftskritik plötzlich eine Zigarette anzündet.

Und dann die Liste der Unsympathen. Sie ist interessant, weil sie so eifrig ist. Fast liebevoll eifrig. Der moderne Mensch hasst heute nicht mehr einzelne Personen; er kuratiert seine Abneigungen. Früher hatte man Erzfeinde, heute hat man Kollektionen. Bei Ihnen stehen Oligarchen neben Ideologen, Politiker neben Markenmenschen, Darth Vader neben Wirtschaftsliberalen. Das hat etwas sehr Demokratisches: Sie gönnen vielen die gleiche Verachtung.

Doch die eigentliche Pointe Ihrer Selbstbeschreibung liegt woanders. Zwischen all den Namen steht plötzlich: „meine Frau“. Still. Unaufgeregt. Kein Denker, kein Satiriker, kein Revolutionär. Einfach die Frau. Das ist verdächtig. Denn dort, wo Menschen zwischen ihren geistigen Helden einen einzelnen geliebten Menschen erwähnen, verraten sie mehr Wahrheit als beabsichtigt. Der Rest sind Bücherregale. Das ist Zuhause.

Kennen wir Sie also jetzt?

Gewiss nicht.

Aber man ahnt die Konturen: ein Mensch, der Intelligenz nur erträgt, wenn sie Humor besitzt; der Moral schätzt, solange sie sich nicht geschniegelt präsentiert; der Fortschritt misstraut, ohne rückwärts zu wollen; der die Lächerlichkeit der Welt bemerkt und trotzdem nicht aufhört, sich über sie zu empören.

Einer jener seltenen Zeitgenossen, die gleichzeitig zu viel denken und zu wenig glauben.

Solche Menschen sind unerquicklich im Umgang, unerquicklich für Ideologien und unerquicklich für jede Art von Vereinfachung.

Aber unerquicklichkeit ist manchmal bloß die letzte Form von Anstand.

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