Zitelmann Rainer

Aus Wiki1

(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 17: Zeile 17:
https://youtu.be/jXPtmGSnoSE
https://youtu.be/jXPtmGSnoSE
 +
 +
=Ein Experiment - kann KI Polemik?=
 +
{{Claude|0,5}} Ich habe mit Hilfe von Claude eine Polemik im Stil von Wiglaf Droste (Gott hab ihn seelig) erstellen lassen. Hier das Ergebnis ohne Nachbearbeitung:
 +
 +
==Das Hohe Lied des Herrn Doktor Doktor==
 +
 +
Es gibt Erscheinungen in dieser Welt, die sich selbst so lautstark ankündigen, daß man schon aus Prinzip wegschauen möchte. Dann aber schaut man doch hin, weil das Grauen eine eigentümliche Faszination entfaltet, ähnlich wie ein Verkehrsunfall oder die Talkshows des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.
 +
 +
Rainer Zitelmann also. Doktor Doktor, wohlgemerkt, denn einer reicht dem Mann nicht. Als hätte die akademische Welt ihm zweimal bestätigen müssen, was er längst wußte: daß er der Größte ist. Der Mann trägt seinen Lebenslauf wie ein Bodybuilder seine Muskeln zur Schau – aufgepumpt, geölt, und im Grunde vollkommen funktionslos.
 +
 +
Besonders reizend an diesem Herrn ist seine biographische Wandlungsfähigkeit. Mit fünfzehn Jahren leitete er Schulungen in Marxismus-Leninismus – man stelle sich das vor, fünfzehn Jahre alt und schon mit erhobenem Zeigefinger dabei, die Weltgeschichte zu erklären. Dann, weil der Zeitgeist drehte wie eine Wetterfahne im Orkan, konvertierte er zur russisch-orthodoxen Kirche, um schließlich als glühender Verehrer des Kapitals und seiner glücklichen Besitzer zu enden. Eine solche Karriere nennt man in der Fachsprache Opportunismus, im höflichen Gespräch Flexibilität, und unter Freunden einfach: Schamlosigkeit mit Dissertationsschein.
 +
 +
Im Focus – und schon dieser Umstand sagt alles über das Niveau des Unternehmens – darf er nun sein hohes Lied auf Reichtum und Kapital schmettern. Daß Focus dabei mitmacht, überrascht so wenig wie die Tatsache, daß Pfützen nach unten abfließen.
 +
 +
Zitelmann gehört zu jener Gattung von Kleingeistfahrern – gemeinsam mit Horx Matthias, dem Zukunftsforscher ohne Zukunft, Christian Lindner, dem Versprechen ohne Inhalt, Ulf Poschardt, dem Beschleunigungsideologen, und Pausder Verena, die das Gründertum zur Weltreligion erhoben hat –, die den eigenen Erfolg mit der Sorgfalt eines Buchhalters verbuchen und die gesellschaftlichen Voraussetzungen dieses Erfolges mit der Präzision eines Schlafenden ignorieren. Straßen, Schulen, Rechtsstaat, Krankenversicherung, Bibliotheken, all das benutzen sie täglich, ohne auch nur im Traum auf die Idee zu kommen, daß das Gemeinwesen, das sie so verachten, die Grundlage ihrer selbst ist.
 +
 +
Das nennt man parasitäre Abstaubermentalität, und man sollte es ruhig so nennen, denn das Deutsche hält für solche Phänomene präzise Begriffe bereit, die man verwenden sollte, bevor sie vergessen werden.
 +
 +
Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt haben sich die Mühe gemacht, Zitelmanns wirre Thesen auseinanderzunehmen – eine Arbeit, für die man ihnen dankbar sein muß, so wie man dem Kammerjäger dankbar ist, ohne daß man deshalb den Anblick des Ungeziefers genießen müßte.
 +
 +
Man lacht. Man weint. Man geht spazieren und hofft, daß die Luft draußen besser ist als drin. Das ist sie meistens. Einstweilen.
 +
 +
==und hier eine Variante im Stil von Alfred Polgar=
 +
[[Kategorie:Personen]][[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Personen]][[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Irrungen und Wirrungen]]
[[Kategorie:Irrungen und Wirrungen]]

Version vom 14:21, 22. Feb. 2026

Da läuft man so durchs Internet und stolpert plötzlich über ein Geschreibe, dass die Aufmerksamkeit auf sich zieht: ein Artikel im Focus von Dr. Dr. "ICH BIN DERGRÖSSTE" Rainer Zitelmann.

Er reiht sich ein in die Schlange deutscher Kleingeisterfahrer*innen, in der wir auch Horx Matthias, Christian Lindner, Ulf Poschardt oder Pausder Verena finden.

Sein dynamischer Lebenslauf vom 15 jährigen Seminarleiter für Schulungen in Marxismus-Leninismus über den Konvertiten zur russisch-ortodoxen Kirche hin zum nationalliberalen Kapitalisten-Verehrer ist beispielhaft.

Man weiss nicht: soll man lachen oder weinen? Lachen über soviele Bullshitphrasen in seinem hohen Lied auf Reichtum und Kapital - oder weinen über seine Präsenz in den Medien und dem damit einhergehenden Einfluss.

Dem geneigten Leser wird nicht entgangen sein, dass wir auf dieser Plattform eine skeptische Haltung gegenüber der bedingungslosen Kapitalvermehrung und dem ewigen Fortschritt pflegen.

Daher sind uns Figuren wie Herr Zitelmann mit ihrer parasitären Abstaubermentalität verbunden mit einer Verachtung des Gemeinsinns zutiefst suspekt. Wie alle im Club der Größenwahnsinnigen überhöht er den eigenen Erfolg und ignoriert die gesellschaftlichen, kulturellen und ökologischen Vorausetzungen, zu denen er keinen nennenswerten Beitrag leistet.

google-Bilder zu Rainer+Zitelmann+Bodybuilding

Ein Video, in dem sich Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt mit Zitelmanns wirren Thesen beschäftigen.

https://youtu.be/jXPtmGSnoSE

Ein Experiment - kann KI Polemik?

Der Text wurde mit Hilfe des LLM Claude erstellt. Der Aufwand für die Erstellung beschränkte sich auf die Vorgabe eines Textes aus diesem Wiki oder der Formulierung einer Frage und betrug ca. 0,5 h ohne Prüfung der Richtigkeit der Quellen. Ich habe mit Hilfe von Claude eine Polemik im Stil von Wiglaf Droste (Gott hab ihn seelig) erstellen lassen. Hier das Ergebnis ohne Nachbearbeitung:

Das Hohe Lied des Herrn Doktor Doktor

Es gibt Erscheinungen in dieser Welt, die sich selbst so lautstark ankündigen, daß man schon aus Prinzip wegschauen möchte. Dann aber schaut man doch hin, weil das Grauen eine eigentümliche Faszination entfaltet, ähnlich wie ein Verkehrsunfall oder die Talkshows des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.

Rainer Zitelmann also. Doktor Doktor, wohlgemerkt, denn einer reicht dem Mann nicht. Als hätte die akademische Welt ihm zweimal bestätigen müssen, was er längst wußte: daß er der Größte ist. Der Mann trägt seinen Lebenslauf wie ein Bodybuilder seine Muskeln zur Schau – aufgepumpt, geölt, und im Grunde vollkommen funktionslos.

Besonders reizend an diesem Herrn ist seine biographische Wandlungsfähigkeit. Mit fünfzehn Jahren leitete er Schulungen in Marxismus-Leninismus – man stelle sich das vor, fünfzehn Jahre alt und schon mit erhobenem Zeigefinger dabei, die Weltgeschichte zu erklären. Dann, weil der Zeitgeist drehte wie eine Wetterfahne im Orkan, konvertierte er zur russisch-orthodoxen Kirche, um schließlich als glühender Verehrer des Kapitals und seiner glücklichen Besitzer zu enden. Eine solche Karriere nennt man in der Fachsprache Opportunismus, im höflichen Gespräch Flexibilität, und unter Freunden einfach: Schamlosigkeit mit Dissertationsschein.

Im Focus – und schon dieser Umstand sagt alles über das Niveau des Unternehmens – darf er nun sein hohes Lied auf Reichtum und Kapital schmettern. Daß Focus dabei mitmacht, überrascht so wenig wie die Tatsache, daß Pfützen nach unten abfließen.

Zitelmann gehört zu jener Gattung von Kleingeistfahrern – gemeinsam mit Horx Matthias, dem Zukunftsforscher ohne Zukunft, Christian Lindner, dem Versprechen ohne Inhalt, Ulf Poschardt, dem Beschleunigungsideologen, und Pausder Verena, die das Gründertum zur Weltreligion erhoben hat –, die den eigenen Erfolg mit der Sorgfalt eines Buchhalters verbuchen und die gesellschaftlichen Voraussetzungen dieses Erfolges mit der Präzision eines Schlafenden ignorieren. Straßen, Schulen, Rechtsstaat, Krankenversicherung, Bibliotheken, all das benutzen sie täglich, ohne auch nur im Traum auf die Idee zu kommen, daß das Gemeinwesen, das sie so verachten, die Grundlage ihrer selbst ist.

Das nennt man parasitäre Abstaubermentalität, und man sollte es ruhig so nennen, denn das Deutsche hält für solche Phänomene präzise Begriffe bereit, die man verwenden sollte, bevor sie vergessen werden.

Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt haben sich die Mühe gemacht, Zitelmanns wirre Thesen auseinanderzunehmen – eine Arbeit, für die man ihnen dankbar sein muß, so wie man dem Kammerjäger dankbar ist, ohne daß man deshalb den Anblick des Ungeziefers genießen müßte.

Man lacht. Man weint. Man geht spazieren und hofft, daß die Luft draußen besser ist als drin. Das ist sie meistens. Einstweilen.

=und hier eine Variante im Stil von Alfred Polgar

Persönliche Werkzeuge