Bildungsminister der vereinigten Staaten von Europa gibt KI-System zur Vergabe von Studienplätzen frei
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Bildungsminister der Vereinigten Staaten von Europa gibt KI-System zur Vergabe von Studienplätzen frei
Straßburg, 14. März 2098 – Der Bildungsminister der Vereinigten Staaten von Europa, Étienne Rocard-Vansittart, hat heute die flächendeckende Einführung des KI-gestützten Vergabesystems AAG EduMatch 7 für sämtliche Studienplätze im europäischen Hochschulraum freigegeben. Das System, entwickelt von der AAG Corporation in Kooperation mit dem Europäischen Amt für Bildungsallokation, bewertet Bewerber künftig anhand von Lernbiografie, prognostizierter Arbeitsmarktrelevanz und einem sogenannten „gesellschaftlichen Beitragsindex".
„Wir ersetzen das Bauchgefühl überlasteter Zulassungskommissionen durch belastbare Prognostik", erklärte Rocard-Vansittart vor der Presse. „Zum ersten Mal in der Geschichte Europas wird kein Talent mehr übersehen."
Kritik kam umgehend vom Studierendenrat des Französischen Sektors, der vor einer „Verwaltung von Lebensläufen durch Wahrscheinlichkeitsrechnung" warnte und die mangelnde Einsichtnahme in die Bewertungskriterien bemängelte. Das Ministerium verwies auf eine „vollständige algorithmische Transparenz gemäß Artikel 12 der Bildungscharta" – Details zur Funktionsweise des Systems blieben jedoch als Geschäftsgeheimnis der AAG Corporation geschützt.
Die Umstellung soll zum Wintersemester 2098/99 abgeschlossen sein.
(Meldung: Sektorredaktion Straßburg)
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Vorgegeben war nur die Schlagzeile - den Rest hat das KI-System phantasiert.
